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Kinderbehandlung

Fissurenversiegelung

Für die bleibenden Zähne empfehlen wir die Fissurenversiegelung. Dabei werden die Vertiefungen und Furchen (Fissuren) der Zähne, die schwer zu putzen und daher besonders kariesanfällig sind, mit einem lichthärtenden Spezialkunststoff versiegelt. Damit wird die Kariesanfälligkeit in diesem Teil des Zahnes deutlich reduziert.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
Üblicherweise wird versiegelt, sobald alle Zähne durchgebrochen sind, d. h. etwa ab dem 10. - 12. Lebensjahr
Bei hoher Kariesaktivität im Milchgebiss können auch zuerst die 6er allein vorneweg versiegelt werden, etwa 2 Jahre nach ihrem Durchbruch (dieser erfolgt ca. im 6. Lebensjahr), und die übrigen bleibenden Seit-Zähne (4er, 5er, 7er) in einem zweiten, späteren Durchgang.

 

Erweiterte Fissurenversiegelung

Sind die Fissuren bereits dunkel verfärbt, liegt also die Vorstufe der Karies vor, kann die erweiterte Fissurenversiegelung angewandt werden: Die Verfärbungen müssen zuvor ausgebohrt werden, die Fissurenversiegelung wird zum Mittelweg zwischen reiner Versiegelung und Kauflächenfüllung. Die Erfolgsquoten der jüngeren Untersuchungen liegen nach 5 - 10 Jahren zwischen 56 und 93 %; die Haltbarkeit hängt wesentlich von der Trockenheit im Mund bei der Verarbeitung (unruhige Kinder!) und vom natürlichen Abrieb ab; gegebenenfalls kann sie wiederholt werden. Die Fissurenversiegelung kann die Zahnpflege nicht ersetzen und darf nur in gut gepflegten Gebissen angewandt werden. Kinderzahnpflege und Fissurenversiegelung können nicht mittels Krankenschein abgerechnet werden.